No Tourist no more - und zwei Wochen Klettern

Montag, 22.04.2013

Hey Ihrs,

Da ich die letzten beiden Wochenden in Nationalparks mit Klettern verbracht habe, gibt es mal wieder etliche Fotos zum zeigen. Aus diesem Grund wird auch nochmal ein Post hier erstellt, anstelle der üblichen Rundmail!

 

Aber von Anfang an:

Ende letzten Monats musste ich ja, gezwungenermaßen, nach Neuseeland auswandern. Auch wenn ich für einen Auswanderer untypischerweise die Sprache schon sprechen konnte und auch schon wusste wo ich hin will, war mir trotzdem nicht ganz wohl bei der Nummer...

Der Plan war wie folgt: Mit meinem alten Visum nach Neuseeland. Dort ein neues Touristenvisum beantragen und von Neuseeland mit dem Touristenvisum zurück nach Australien, um dann hier das Studentenvisum zu beantragen.

Am Flughafen, kurz vor dem Boarding für den Flug nach Neuseeland, habe ich dann folgendes im Internet gesehen:

Was im Klartext bedeuted, dass das Touristen Visa welches ich mir holen wollte nicht mehr verfügbar ist. Ich hatte kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt, nicht in die Maschine einzusteigen, aus Angst nicht zurück kommen zu können...Glücklicherweise konnte ich dann aber schlussendlich noch auf ein anderes Visum ausweichen und habe es zurück nach Australien geschafft.

Trotz des langen Wartens auf das Touristenvisum gingen die Vier Tage Neuseeland  schnell vorbei! Ich war ausschließlich in Queenstown, einem 20.000 Seelen Dorf direkt am Fluss, mit guten Klettermöglichkeiten in der Nähe ;)

Links habt ihr eine Übersicht von Queenstown und recht den Mondaufgang übern Berg.

Übernachtet habe ich die erste nacht bei einem Franzosen, ein Freund von einem Kletterfreund. Da mir sein 12Personen Haus jedoch etwas überfüllt erschien, bin ich am zweiten Tag ins Hostel umgezogen um mehr Platz zu haben =)

Generell sieht Neuseeland wunder schön aus! Ich werde definitiv dahin zurück kommen. Das nächste mal jedoch im Rahmen eines organisierten Urlaubs und nicht als Auswanderer!

Zurück in Australien habe ich die letzten paar Wochen damit zugebracht mein Visum und PhD weiter zu organisieren, zu arbeiten und zu klettern!

Um genau zu sein haben wir die letzten beiden Wochenenden wider einmal im Nationalpark verbracht.

 

Das erste davon in den Grampians mit Jascha und Bernie, aber an einer völlig neuen Stelle die sich 'Bundaleer' nennt:

Anfangs sind wir eine 'Multipitch Route' geklettert. (Bedeutet man klettert die Routen in mehreren Etappen) Hier könnt ihr Bernie auf oben dem ersten Pitch sehen:

Und das ganze dann von oben:

Danach ging es für Bernie und mich an eine 30m Route die uns mehre Stunden beschäftigt hat. Sie nennt sich 'Blimp' was frei übersetzt 'Das Luftschiff' bedeutet...und das merkt man auch.....Bernie ist wieder vorgestiegen:

und dann ich hinterher:

Die Natur wie immer herrlich und ein paar Kangoroos waren auch da ;)

 

Die Vögel die ihr auf dem Bild sehen könnt, nennen sich 'Kookaburra'. Sehen super aus, sind aber nervige Viecher. Die wachen Morgens um 8 Uhr auf, fliegen 30min über den Zeltplatz und machen einen riesen Lärm. Und dann wenn alle wach sind, legen sich die Dreckssäcke wieder schlafen. Davon mal abgesehen kann es vorkommen das die einem im Flug das ganze Sandwich aus der Hand klauen...die kleinsten Vögel sind das halt nicht...

Am nächsten Tag bin ich dann endlich vorgestiegen...eine Route die sich 'Enter Sandman' nennt:

Das wird sicherlich nicht die letzte 'neue' Stelle sein, wo wir ein Wochenende verbringen werden. Insgesamt gibt es in den Grampians 3500 verschiedene Kletterrouten...

 

Das zweite Wochenende haben wir Freitags in Melbourne gestartet. Derzeit läuft das Melbourne -Comedy-festival und wir haben uns "Paul Foot" einen britischen Komödianten angeschaut. Der Auftritt war okay, aber der Besuch im Gin-Palace danach hat mir persönlich mehr Freude bereitet.

In die Berge gings dann Samstags früh um 7Uhr. Nach Mount Arrapiles um genau zu sein, einer der berühmtesten Kletterregionen der Welt mit 2000 wunderbaren Kletterrouten. Davor das Wochenende haben wir nur zu dritt verbracht. Der Trip dieses mal war jedoch ein Kletterausflug vom Kletterclub. Dementsprechend waren zwar die Routen etwas einfacher dafür aber die Gesellschaft und der Bierkonsum größer...  ;)

    

Vom Klettern mal abgesehen erhöhen wir auch langsam die Reichweite unserer Slackline, alles in die Richtung des höheren Ziels eines Tages eine Highline aufzuspannen....

 

 

Diese Woche wird es Mittwoch, Donnerstag und Freitag ein BBQ geben, da Donnerstag Feiertag ist und Freitag ein Freund in seine Heimat zurück kehrt. Ach ja, seit ein paar Tagen bin ich auch endlich kein 'bloody Tourist' mehr. Was so viel bedeutet wie: Mein Studenten Visum wurde endlich bewilligt! Hab gesehen, dass ihr vor ein paar Tagen wärmeres Wetter hattet als wir...Schweinerei!

Das wars dann auch erstmal wieder von mir. Wie gesagt, falls ihr Kontakt mit mir aufnehmen wollt, benutzt bitte meine gmx-Addresse. Die andere funzt nicht mehr!

 

Cheers,

Andreas

Noch ein paar random Fotos:

Grampians Version1.2

Montag, 10.09.2012

Tag 1 – Wall of Fools

Morgens 6 Uhr aufstehen, um 7 gehts los in die Grampians….nicht der entspannteste Start ins Wochenende aber es lohnt sich auf jeden Fall!

Vier Stunden hätte unsere Fahrt in die Grampians normalerweise gedauert. Leider hat Jascha jedoch auf halbem Weg in einem Diner sein Portomonnee vergessen. So musste er zurück fahren, unglücklicherweise mit all unserer Ausrüstung auf der Ladefläche seines Ute....

....So sind wir dann erst um etwa 12uhr Mittags an der „Wall of Fools“ angekommen, wo wir dann auch den Tag verbracht haben:

          

 

Die Nacht haben wir dann in einem Backpackers in Halls Gap verbracht, das direkt an den Grampians liegt.

 

Tag 2 – Upper Tribute Wall

     

Am zweiten Tag sind wir was weiter in die Grampians reingelaufen. Also all unser Gepäck inclusive Seile etc. Auf dem Rücken in Taschen verstaut und ab dafür...Lange Zeit sind wir an einer Bergwand über Stock und Stein bergauf gelaufen...am Ende mussten wir jedoch auf die Bergwand rauf...

 

Hierzu mussten wir erst ein paar kleinere Hügel erklimmen und das letzte Stück mit Hilfe eines, im Stein befestigten Seiles, rauf kommen...Nicht sonderlich spektakulär aber da es direkt daneben tief nach unten ging schon eine interessante Erfahrung.

   

So sind wir schlussendlich, nach einer Stunde laufen, dann doch noch an unserem Kletterziel für den Tag, der „Upper tribute Wall“ angekommen.

 

Das war die erste Route die ich an dem Tag geklettert bin...erstmal Dave gesichert und mir angeguckt was der so treibt:

 

Danach dann selber hoch:

                 

 

Derweil sagen sich Bernie und Kieran hallo:

 

Die letzte Route des Tages hat es mir ziemlich angetan...es war schon relativ spät aber Jascha und ich wollten noch eine Route ausprobieren...

 

Jascha ist vorgeklettert und ich sollte die Route dann als zweites machen und in dem Zuge dann auch wieder abbauen (Also unseren kram aus der Wand rausholen).

     

Parallel ist Amy die Route neben mir deutlich schneller unterwegs ;-)   :

 

 Am Ende wurde es nochmal heikel, da ich eigentlich nicht mehr konnte, aber die Route nach Möglichkeit beenden sollte... (Es began bereits dunkel zu werden, daher musste ich quasi die Route zu Ende klettern um sie dann auch abzubauen, andernfalls hätte es noch jemand nach mir versuchen müssen und wir im Dunkel zurück laufen...)

       

 

Naja schluss endlich hat es dann doch noch geklappt, mit 2 Blutigen Fingern als Tribute, aber die Wand heisst ja nun auch „upper tribute Wall“

      

Den Weg zum Auto konnten wir dann glücklicherweise doch noch im Tageslicht laufen.

 

Nächstes Wochenende gehts wieder in die Grampians, diesmal werden wir allerdings im Nationalpark zelten...so denn das Wetter mitspielt!

 

Hier noch ein paar mehr Fotos vom Trip:

                  

Cheers,

Andreas

Werribee Open Range Zoo

Sonntag, 29.04.2012

Der Werribee Zoo liegt zwischen Geelong und Melbourne, gerade mal 30 Minuten von meiner Haustür entfernt. Ich weiss auch nicht genau, warum ich dem noch nicht früher einen Besuch abgestattet habe, aber ist wohl so wie mit der Great Ocean Road. Wenn man sowas jeden Tag machen könnte dann macht man alles andere zuerst ;)

Der Werribee Zoo ist eine Kombination zwischen normalen Zoo (wo man durch die Gegend wandern und sich Sachen angucken kann) und einer Art Safari Tour mit einem sehr großen offenen Gehege in dem Giraffen neben Nashörnern und Gnus chillen. Auch wenn die meisten Tiere aus Afrika und nicht aus Australien stammen war der Besuch auf jedenfall lohnenswert. Auch die Gehwege und alles drum herrum ist sehr schön gemacht und sehr naturbelassen, so wie man sich das in einem Zoo halt wünscht.

Guckt die Bilder einfach mal durch, falls ihr Interesse an sowas habt =)    :

 

 

  

      

You Yangs

Sonntag, 15.04.2012

Hey Zusammen,

 

Bei uns sind derzeit schöne spätsommerliche Temperaturen um 25°C and deswegen habe ich in den letzten 2 Wochen meine meiste Zeit in den You Yangs mit Klettern zugebracht (weswegen ihr auf den meisten Bildern leider nur meinen Rücken seht, sorry dafür ;-) )

 

Die You Yangs sind ein Nationalpark zwischen Geelong und Melbourne und für uns in einer halben Stunde fahrt zu erreichen. Angeblich gibt es wohl bis zu 50 verschiedene Klettergebiete dort, von dreien hab ich ein paar Fotos gemacht:

 

Tag1:

 

Von den verschiedenen Parkplätzen muss man immer etwas laufen, bis man an den Felsen zum Klettern ankommt. Manchmal über Steppenartige gebiete manchmal auch "Bushbashing" was soviel heißt, wie sich durchs Dickicht kämpfen.

 

 

Tag2:

 

An jedem dieser Felsen zu denen man läuft gibt es unterschiedliche climbs von unterschiedlicher Schwierigkeit.

Generell haben wir immer Lead-climbing betrieben, was so viel bedeutet das man den kram (carabiner etc.) mit dem Berg hochnehmen muss und selbst in die Wand steckt.

 

Tag 3:

 

 

Die Aussichten sind immer Traumhaft. Ein paar von den Bildern sind sogar auf den Felsen entstanden, wenn man es geschafft hat mit Kamera hochzuklettern...

 

Die Route hier drunter hat leider keiner von uns geschafft...nach diesem Riss in der Wand, den man noch ganz gut hochkommt, wirds ziemlich schwer und man hat kaum noch was zum fest halten. Dazu kommt das die ganze Route Überhang hat, also leicht nach hinten geneigt ist.

 

Spaß hats natürlich trotzdem gemacht =)

 

Ich hoffe ich konnte euch mit der "Mail" mal einen kleinen Einblick in die Kletterwelt hier unten geben und euch etwas verständlicher machen, warum mich das derzeit so begeistert!

 

Ach ja, für die, die es noch nciht gesehen haben, das ist mein Auto:

 

 

 

In den letzen Tagen bin ich dann auch endlich dazu gekommen meine Flüge zu buchen und ein paar Sachen zu planen....

 

Letztes Wochenende war ich mit ein paar Leuten in Melbourne auf dem Commedy festival und hab mir "five steps to become a german" angeguckt...

..."We germans we are surrounded by friends...and holland"

Danach sind wir in Melbourne noch raus gegangen, unter anderm in die "Roof top bar"

Ach wenn man es in dem Foto nicht so gut sehen kann, aber die Bar befindet sich auf dem Dach eines der Hochhäuser (ein etwas kleineres Hochhaus jedoch)..

Das komplette Hochaus besteht nur aus Clubs und Bars....wir haben und 4 verschiedene an den Abend angeguckt =)

Donnerstag gehts nach Brisbane für eine Woche und Anfang Mai dann nach Perth...

Zurück nach Deutschland flieg ich dann von Perth am 17.5....

Melbourne to Sydney

Donnerstag, 05.01.2012

Hey Ihrs,

Es ist mir etwas zu umständlich, alle Bilder immer erst zu komprimieren und dann darauf zu achten das die Mail die 10MB-Grenze nicht überschreitet damit ich die auch versenden kann. Ab und an ist von einem auch das Mailkonto voll und ich bekomm Fehlermeldungen etc... Deswegen werd ich meine Bilder vom Trip nach Sydney einfach hier Posten:

 

Melbourne to Sydney:

Wir sind am Morgen des 26ten (Boxing Day (Die Geschäfte öffnen am 26ten wieder, mit großen Ausverkäufen etc. so dass Leute in Massen Stunden vor den Geschäften stehen und auf Ladenöffnung warten. Daher der Name „Boxing Day“)) in Geelong losgefahren (haben noch eine Person am Melbourner Flughafen eingesammelt, da er Weihnachten an der Goldcost verbracht hat) um den Kurztrip nach Sydney zu starten. Am Ersten Tag sind wir bis nach Lakes Entrances gefahren.Auf dem dortigen Campingplatz haben wir die nächsten zwei Tage verbracht.

Lakes Entrences ist ein Fjord, der das Meer gleich von mehreren Seen trennt, umgeben von Nationalparks.

Wir hatten glücklicherweise genug Zeit für einen Spaziergang am Strand mit anschließendem „chips and Fish“ an der Promenade (ganz Australisch).

 

(ach ja, meine Gesellschaft für den Trip bestand aus einem weiteren Deutschen, einen Franzosen und einer Australierin)

 

Das Meer bei Lakes Entrences ist wirklich wunderschön und erinnert stark an den Atlantik!! Der Sand macht Geräusche wenn man auf ihm Läuft, wie ein Quietschen (irgendwelche Ideen wieso?!?)

 

Am 28ten Dezember sind wir von Lakes Entrences to Jervis Bay gefahren. Unsere Unterkunft war ein Bungalow auf einem Bungalowpark/Campingplatz direkt am Nationalpark. Das erstaunlichste an dem Campingplatz war, das dort Kangoroos quasi unter den Menschen leben. (zumindest Tagsüber, nachts hauen die dann wieder in den angrenzenden Wald ab)

Jervis Bay ist ein einziger großer National park. Am ersten Tag haben wir uns den Botanischen Garten und den alten Leuchtturm angeguckt. Der Botanische Garten war leider recht enttäuschend, der Leuchtturm dafür einen Blick wert. Wie ihr auf den Fotos sehen könnte, geht es von den Felsen ziemlich weit runter, bestimmt 40 Meter tief.

Der Leuchtturm an sich war vollständig zerstört. Da er am falschen Platz erbaut wurde, musste er vor über 100Jahren gesprengt werden damit die Seefahrer nicht verwirrt werden.

Die Buchten des Nationalparks sind traumhaft. Beinahe komplett zum Meer hin geschlossen gab es quasi keine Wellen und hellblaues klares Wasser.

Um zu einer der Buchten zu gelangen musste man von der eigentlich Straße durch ein sogenanntes „Whole in the Wall“ gehen. Ein Weg der Durch den Nationalpark direkt an den Strand führt.

Die Bucht am Ende des Weges hat Jan in einem Video festgehalten: click mich

Am zweiten Tag haben wir noch den „Cave Beach“ und andere Strände im Nationalpark erkundet und sind dann relativ früh (14Uhr) von Jervis Bay aufgebrochen.

 

Da wir allerdings erst abends am letzten Ziel unserer Etappe in Campbelltown ankommen mussten sind wir statt gen Westen in den Norden gefahren zum Morton Nationalpark.

Ich hatte ehrlichgesagt nicht viel von dem Nationalpark erwartet, wurde allerdings rasch eines Besseren belehrt, als ich mich neben(etwa 10 Meter entfernt) einen 80 Meter hohen Wasserfall wiederfand. Zudem gab es ein Blick wie in den Blue Mountains von den Zahlreichen Aussichtsplattformen.

 

Erst am Abend des 30ten Dezembers sind wir  in unserem Motel in Campbelltown angekommen, einem Vorort von Sydney von dem aus wir innerhalb einer Stunde mit dem Zug die Sydney Central Station am  nächsten Tag erreichten.

 

New Years Eve:

Begrüßt vom schlechten Wetter in Sydney haben wir unsere Rundtour in Chinatown begonnen. (Keine Ahnung ob es wirklich ein Chinatown in Sydney gibt, aber wenn ja, dann ist es direkt neben der Central Station!!)

Der eigentliche Plan war es, ein paar Stunden durch Sydney zu touren und dann um 15Uhr auf der Wiese einzukehren, von der aus wir das Feuerwerk sehen wollten. Allerdings wurden wir bereits kurz nach Ankunft in Sydney zu einer „Roof-Party“ von einer Freundin unserer australischen Begleiterin eingeladen. Die Party sollte auf dem Dach eines der Hochhäuser mit Blick auf die Brücke und das Feuerwerk (was sich nicht als übertrieben herausstellte) stattfinden.

Diese Party kam uns aus zwei Gründen sehr gelegen:

1)      So hatten wir Zeit bis 19Uhr um uns Sydney anzugucken

2)      Was wir am Abend vorher nicht wussten, komplett Sydney wurde für New Years Eve zu einer Alkohol freien Zone erklärt…an jedem Eingang zu einem der Wiesen etc. von denen man das Feuerwerk sehen konnte gab es Taschenkontrollen. Da wir jedoch davon ausgegangen sind, in Sydney keinen Alkohol kaufen zu können, haben wir 2 volle Wanderrucksäcke mit Alkohol von Campbelltown nach Sydney mitgebracht. Wären wir nicht auf eine Privatfeier gegangen, hätten wir das schön alles wegschmeißen dürfen…

In Sydney haben wir uns,obwohl wir nur ein paar Stunden zur verfügung hatten, erstaunlich viele Sachen angucken können. Gestartet sind wir am Hafen

und sind von dort zur Harbor Bridge gelaufen.

Wir hatten Glück, denn die Brücke war um 12Uhr noch nicht zu Gunsten des Feuerwerks gesperrt. Von der Brücke aus hatten wir eine tolle Aussicht auf den Fluss und das Opera House.  

Das Opera House selber, wie auch den Botanischen Garten konnten wir leider nicht besichtigen, da diese bereits mit Menschen geflutet waren. (kann man glaube ich sogar auf den Fotos sehen). Mehr als 24h vor dem eigentlich Feuerwerk haben die Leute bereits begonnen sich dort die besten Plätze zu sichern.

Direkt neben der Brücke befindet sich ein Stadtviertel mit dem Namens „The Rocks“. Es ist die Altstadt von Sydney mit vielen kleinen Gässchen, Museen und Bars. Wirklich traumhaft dort. In manchen Gassen haben keine 2Leute nebeneinander Platz und in dieser Altstadt umgeben von den kleinen alten Gebäuden konnte man die neuen, modernen Hochhäuser im Hintergrund sehen. Habe das versucht in einem der Bilder festzuhalten…:

Als nächstes Sind wir zur St Marys Cathedral gepilgert vorbei am guten „Deutsche Bank“ Hochhaus (Wie lange das wohl noch steht....)

 

Glück mit dem Wetter hatten wir auch noch, so dass es zum Abend hin immer weiter Aufklarte.

 

Nach einigen weiteren Stunden Sightseeing sind wir zur eigentlich Party. Ich bin mir nicht sicher ob es jeden bewusst ist (denn mit war es das nicht), in der Nacht vom 31ten zum 1.1. gibt es 2 Feuerwerke in Sydney. Das erste ist um 21Uhr (für die Kinder falls die schon ins Bett müssen) und das eigentlich Feuerwerk dann logischerweise um Mitternacht.

Von dem Dach hatten wir eine tolle Aussicht auf beide Feuerwerke und einen schönen Blick über die Stadt.

….Zurück in Campbelltown waren wir um 6 Uhr des Morgens, aber gelohnt hat sich der lange Ausflug auf jeden Fall!!!